Dienstjubiläum: Es gibt wieder Geld!

Neue Jubiläumszuwendungsverordnung

Dienstjubiläum: Es gibt wieder Geld!

Foto: Thorben Wengert/pixelio.de

Es hat etwas gedauert, doch nun ist sie da, die "Jubiläumszuwendungsverordnung". Damit bekommen Beamt*innen nicht nur einen freien Tag, sondern auch wieder eine Zuwendung. Die Verordnung gilt rückwirkend zum 1.7.2016. Angestellte hatten immer einen tariflichen Anspruch auf Jubiläumsgeld.

 

 

Höhe der Jubiläumszuwendung

  • Dienstzeit von 25 Jahren: 300 €
  • Dienstzeit von 40 Jahren: 450 €
  • Dienstzeit von 50 Jahren: 500 €

Rückwirkung auf den 1. Juli 2016

Für Beamtenverhältnisse, die vor dem 1. Juli 2016 begründet wurden, bleibt es bei dem errechneten Tag des Dienstjubiläums nach altem Recht. Ab Einstellungsdatum 1.11.2006 wurde allerdings das Referendariat nicht einberechnet. Das muss nun nachträglich geschehen.

Bekanntgabe des Jubiläumstages

Der Jubiläumstag muss bei Begründung des Beamtenverhältnisses bekanntgegeben werden. Damit werden gleich bei Einstellung die relevanten Vordienstzeiten festgestellt. Das gilt auch bei der Nachberechnung zur Einbeziehung des Referendariats.

Berechnung des Jubiläums

Die Berchnung des Jubiläums ist Aufgabe der Schulbehörden. Doch die gehen bekanntermaßen bisher sehr nachlässig damit um. Deshalb hatte die GEW im Bezirk Düsseldorf mehr Wetschätzung gefordert. Jetzt geht es nicht mehr "nur" um die Wertschätzung und einen freien Tag, sondern auch um bare Münze.

Beschäftigte sollten handeln

Wem der Tag seines Dienstjubiläums nicht bekannt ist und der bald eines erwartet, sollte beim Schulamt bzw. bei der Bezirksregierung schriftlich Auskunft beantragen.

Für Angestellte ist es unerlässlich wegen der Ausschlussfrist des Tarifvertrages innerhalb von sechs Monaten das JUbiläumsgeld einzufordern. Beamt*innen haben dafür drei Jahre Zeit.